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Diese Lektion widmet sich Googles „Richtlinien für Webmaster“, deren Kenntnisse für jeden Suchmaschinenoptimier unabdingbar sind.

Upgedatet am 31.10.2019

Als Webmaster, Webseiten-Betreiber oder Verantwortlicher in diesem Bereich, sollte man über die Google-Richtlinien Bescheid wissen. Denn von Google gibt es, sogenannte Google Quality Guidelines oder auch Qualitätsrichtlinien für Webmaster. Hält man sich nicht an diese Richtlinien, kann es im schlimmsten Fall passieren, dass man alle seine Rankings, also Positionen in Google verliert. Das kann zum Beispiel durch eine manuelle Abstrafung geschehen. Das heißt, dass ein Google-Mitarbeiter Ihre Webseite überprüft hat und der Meinung ist, dass auf der Webseite irgendetwas nicht den Google-Richtlinien entspricht. Eine dementsprechende Überprüfung kann jedoch auch automatisch durch den Google-Algorithmus durchgeführt werden. Seit dem Penguin- und dem Panda-Update, erkennt Google besser unnatürliche Muster auf einer Webseite und geht somit davon aus, dass Sie gegen die Richtlinien verstoßen. Das kann zum Beispiel im Bereich des Backlinkaufbaus oder in Bezug auf den Content der Webseite der Fall sein.

Gehen wir Schritt für Schritt die Qualitätsrichtlinien von Google durch. Google möchte zum Beispiel keine automatisch generierten Inhalte. Das heißt, Inhalte die beispielsweise durch sogenannte Text-Spinner oder Textprogramme generiert wurden. Ein Text-Spinner tauscht einfach einzelne Wörter durch Synonyme aus, kann aber auch ganze Satzteile austauschen. So kann man einen Inhalt beinahe beliebig oft, in unterschiedlichen Versionen darstellen. Diese Inhalte haben jedoch keinen Mehrwert für den Nutzer, da sie sich vom ursprünglichen Text inhaltlich nicht unterscheiden. Google möchte qualitativ hochwertigen Content, welcher nicht durch ein Tool oder Programm generiert wurde.

Auch den Linkaustausch, über Linkaustausch-Programme, möchte Google unterbinden. Auf solchen Webseiten kann man sich beispielsweise anmelden, um Links mit anderen Webseiten auszutauschen. Man stellt zum Beispiel den Link der eigenen Webseite zur Verfügung und bekommt dafür den Link einer anderen Webseite. Google möchte, dass Links eine Empfehlung darstellen. Und diese Empfehlung sollte nicht gekauft oder getauscht worden sein.

Google möchte auch keine Seiten, die keinen oder nur wenig einzigartigen Inhalt aufweisen. Auch in diesem Punkt geht es vor allem um die Nutzerzufriedenheit. Wenn zum Beispiel in einem Online-Shop eine Produktbeschreibung nur aus zwei Zeilen besteht oder die Produkttexte einfach vom Hersteller übernommen wurden, dann bietet das keinen Mehrwert für den Nutzer.

Cloaking. Mit Hilfe von Cloaking, zeigt man dem Nutzer andere Inhalte, als dem Google-Bot. Man kann abfragen, ob der Google-Bot eine Seite besucht. Ist das der Fall, kann man dem Google-Bot andere Inhalte zeigen, als dem Nutzer. Google möchte natürlich dieselben Inhalte wie der Nutzer sehen und diese Inhalte auch indexieren. Auf dieser Basis findet auch die Bewertung von Google statt.

Aus diesem Grund möchte Google auch nicht zu anderen Inhalten weitergeleitet werden. In den letzten Jahren haben diese Taktiken jedoch sehr stark abgenommen, da Google in der Erkennung solcher Weiterleitungen immer besser wird. Da Google mittlerweile solche Seiten rendert. Das heißt, dass Google die Seite genauso wie der Nutzer sieht.

Versteckte Texte oder versteckte Links funktionieren auch nicht mehr. Google versucht mittlerweile eine Art Screenshot von einer Seite zu machen und diese Seite so zu bewerten, wie die Seite auch vom Nutzer wahrgenommen wird. Früher konnte man zum Beispiel, weißen Text auf weißen Hintergrund platzieren oder Links auf einer Seite verstecken. All das funktioniert heute nicht mehr.

Brückenseiten, sind Seiten die nur dafür erstellt wurden um für Keywords zu ranken. Solche Seiten möchte Google auch unterbinden. Für Google stehen immer die Content-Qualität und die Sinnhaftigkeit für den Nutzer in Vordergrund.

Kopierte Inhalte. Man sollte dafür sorgen, dass eine Webseite einzigartig ist. Google möchte keine Inhalte anzeigen, die schon hundertfach im Internet vorhanden sind. Google indexiert auch keine Inhalte mehr, die Google schon kennt. Dafür ist das Panda-Update verantwortlich. Dadurch werden kopierte Inhalte herausgefiltert.

Teilnahme an Affiliate-Programmen, ohne zusätzliche Kennzeichnung oder ohne einen Mehrwert zu schaffen. Hier geht es darum, dass ein Link von einem Affiliate, also von jemanden der Prozente daran verdient wenn er für mich etwas verkauft, sich an gewisse Richtlinien halten muss. So muss dieser Link zum Beispiel ein NoFollow-Link sein. Dieser NoFollow-Link gibt keine „Linkkraft“ weiter. Abgesehen davon, sollte ich, wenn ich Wiederverkäufer bin, nicht den gleiche Inhalt wie alle anderen darstellen, sondern selbst einen Mehrwert für den Nutzer schaffen. Aus diesem Grund haben einige Affiliates gute Rankings verloren, da sie keinen Mehrwert für den Nutzer geschaffen haben.

Keyword-Stuffing sieht man heutzutage auch kaum mehr. Früher hat man versucht, so viele Keywords wie möglich auf einer Seite unterzubringen. Da Google früher solche Seite als besonders relevant eingestuft hat.

Man sollte auch keine Seiten erstellen, die Praktiken wie Phishing oder das Installieren von Viren und Trojanern ausüben.

Missbrauch der Snippet-Beschreibungen. Hier gibt es die Möglichkeit, zum Beispiel Bewertungen auszugeben. Hier möchte Google auch sicherstellen, dass diese Dinge nicht missbraucht werden. Zum Beispiel das nur eine Anzahl an Sternen ausgegeben wird, obwohl auch schriftliche Bewertungen existieren.

All diese Richtlinien sind im Link hier unten nachzulesen. Hier kann man sich ein Video ansehen und zu den einzelnen Inhalten sind hier weiterführende Links zu finden. Die Informationen hier stammen direkt von Google.