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Diese Lektion widmet sich der Frage, ob der PageRank heutzutage noch als aussagekräftige Metrik bewertet werden kann.

Upgedatet am 31.10.2019

Sprechen wir nun über den PageRank. Viele wissen nicht, was der PageRank ist. Der PageRank heißt so, weil er nach dem Google-Gründer Larry Page benannt wurde. Bis heute ist der PageRank ein Herzstück des Google-Algorithmus. Man unterscheidet zwei Arten von PageRank. Den von Google intern genutzten PageRank. Dieser dient dazu Rankings zu bewerten. Des Weiteren gibt es den Toolbar-PageRank. Dabei handelt es sich um ein Browser-Plugin. Innerhalb einer Skala von 1 bis 10 wird, in Form eines grünen Balkens, der PageRank angezeigt. Dieses Plugin wir jedoch seit 2 Jahren nicht mehr aktualisiert und soll auch in Zukunft keine weiteren Updates mehr erhalten. Diese PageRank-Toolbar hat also heutzutage keine Aussagekraft mehr. Der interne PageRank ist jedoch bis heute die Basis für die Berechnungen von Google.

Was ist der PageRank nun eigentlich genau? Anhand dieser Formel lässt sich der PageRank erklären. Vereinfacht gesagt, kann jeder Link der auf eine Webseite verlinkt, „Kraft“ weitergeben. Je stärker eine Webseite ist, umso mehr „Kraft“ kann diese Webseite weitergeben. Wenn zum Beispiel eine Webseite A über einen PageRank von 5 verfügt und 5 ausgehende Links aufweist, so wird an jede verlinkte Seite ein PageRank von 1 weitergegeben. Je mehr hochqualitative Seiten auf meine Seite verlinken, desto höher wird die Qualität meiner Webseite eingestuft und umso mehr zählt auch ein Link meiner Webseite. Diese Erklärung ist natürlich sehr vereinfacht. Es gibt auch sogenannte Dämpfungs-Faktoren. Ein Link ist für Google nicht immer gleich viel wert. So kommt es beispielsweise darauf an, wie viele Links von einer Seite auf andere Seiten verlinken usw. Prinzipiell gilt, je mehr hochqualitative Links von anderen Webseiten auf meine Seite verlinken, umso besser sind meine Rankings. Dies bezieht sich jedoch nur auf das Linkprofil. Es geht, abgesehen davon, auch um Content und andere Signale.

Hier sehen Sie die zuvor besprochene PageRank-Toolbar. Wie bereits erwähnt, ist diese Anzeige heutzutage keine Metrik mehr an der man sich orientieren sollte. Da dieses Tool seit zwei Jahren nicht mehr aktualisiert wurde und auch in Zukunft nicht mehr aktualisiert wird. Abgesehen davon, hat sich dieser PageRank nur auf einzelne Unterseiten und nicht auf die gesamte Webseite bezogen. Außerdem wurde dieser PageRank auch oft dafür verwendet, um Links teuer zu verkaufen. Da man diese Metrik sehr leicht beeinflussen kann. Mittlerweile werden außerdem viele weitere Faktoren in die Berechnung der Rankings einer Webseite miteinbezogen. Wie bereits erwähnt, ist der interne PageRank auch heute noch ein wichtiger Faktor. Es gibt jedoch noch viele weitere Indikatoren, die wir uns im weiteren Verlauf des Videotrainings ansehen und welche uns erlauben, die Qualität, die Stärke und das Vertrauen einer Webseite einschätzen zu können.